Innere Dialoge
Without Us Knowing
Der letzte gewöhnliche Moment sagt uns nur selten, dass er der letzte ist.
Leseübersetzung für Bedeutung und Bilder — keine singbare Nachdichtung.
Verse 1
It was a Sunday like the rest,
The coffee warm, the windows dressed
In fading gold across the floor,
The same old coats beside the door.
We spoke of things too small to keep,
The weather, work, the lack of sleep.
No silence warned us as we went
That home had changed before we left.
Pre-Chorus
Time wore the face of any day,
Then took a little world away.
No bell was rung, no curtain fell,
The moment kept its secret well.
Chorus
One more Sunday, one more light,
One more ordinary night.
One more laugh, one closing door,
One more thing that comes no more.
We close the door, the hall still glowing,
And walk away without us knowing.
Verse 2
Some endings do not cut the thread,
They loosen every word instead.
A voice grows faint, a hand less near,
A future slowly disappears.
We do not watch the river bend,
Or know which meeting was the end.
We only find, when years have flown,
The road behind us overgrown.
Pre-Chorus 2
Time never tears the page in two,
It turns it while we read it through.
We only learn the chapter’s done
When all its sentences are gone.
Chorus
One more Sunday, one more light,
One more ordinary night.
One more laugh, one closing door,
One more thing that comes no more.
We close the door, the hall still glowing,
And walk away without us knowing.
Bridge
So let the coffee lose its heat,
Let silence linger after we eat.
Let no one hurry toward the door
As though this room were promised more.
We cannot know which chair will change,
Which voice will one day sound estranged.
But we can stay until the light
Has learned the faces here tonight.
Final Chorus
One more Sunday, one more light,
One more ordinary night.
One more laugh, one hand to hold,
One more warmth against the cold.
We cannot stop the river flowing,
Or name the last before it’s going.
But we can stay while light is showing,
And leave with love instead of knowing.
Strophe 1
Es war ein Sonntag wie alle anderen,
der Kaffee warm, die Fenster bekleidet
mit verblassendem Gold auf dem Boden,
dieselben alten Mäntel neben der Tür.
Wir sprachen über Dinge, zu klein, um sie zu behalten:
das Wetter, die Arbeit, den fehlenden Schlaf.
Kein Schweigen warnte uns beim Gehen,
dass sich das Zuhause verändert hatte, bevor wir es verließen.
Vorrefrain
Die Zeit trug das Gesicht irgendeines Tages
und nahm dann eine kleine Welt fort.
Keine Glocke läutete, kein Vorhang fiel.
Der Moment bewahrte sein Geheimnis gut.
Refrain
Noch ein Sonntag, noch ein Licht,
noch eine gewöhnliche Nacht.
Noch ein Lachen, eine Tür, die sich schließt,
noch etwas, das nie wiederkommt.
Wir schließen die Tür, der Flur leuchtet noch,
und gehen fort, ohne es zu wissen.
Strophe 2
Manche Enden durchtrennen den Faden nicht,
sie lockern stattdessen jedes Wort.
Eine Stimme wird leiser, eine Hand ferner,
eine Zukunft verschwindet langsam.
Wir sehen nicht, wie sich der Fluss biegt,
und wissen nicht, welches Treffen das letzte war.
Erst wenn Jahre vergangen sind, bemerken wir,
dass der Weg hinter uns überwuchert ist.
Vorrefrain 2
Die Zeit zerreißt die Seite nie in zwei.
Sie blättert um, während wir sie lesen.
Wir erfahren erst, dass das Kapitel zu Ende ist,
wenn all seine Sätze verschwunden sind.
Refrain
Noch ein Sonntag, noch ein Licht,
noch eine gewöhnliche Nacht.
Noch ein Lachen, eine Tür, die sich schließt,
noch etwas, das nie wiederkommt.
Wir schließen die Tür, der Flur leuchtet noch,
und gehen fort, ohne es zu wissen.
Bridge
Also lass den Kaffee kalt werden,
lass die Stille nach dem Essen bleiben.
Niemand soll zur Tür eilen,
als wäre diesem Zimmer ein weiteres Mal versprochen.
Wir können nicht wissen, welcher Stuhl sich verändern wird,
welche Stimme eines Tages fremd klingt.
Doch wir können bleiben, bis das Licht
die Gesichter hier heute Nacht gelernt hat.
Letzter Refrain
Noch ein Sonntag, noch ein Licht,
noch eine gewöhnliche Nacht.
Noch ein Lachen, eine Hand zum Halten,
noch etwas Wärme gegen die Kälte.
Wir können den Fluss nicht aufhalten
oder das Letzte benennen, bevor es geht.
Doch wir können bleiben, solange das Licht noch scheint,
und mit Liebe gehen statt mit Wissen.
© Traveler’s Mindset · Songtext von Thomas Lukaschewski
