Inner Dialogues
Hollow
When a full life still feels empty, the search turns away from circumstances and toward the eye that measures them.
A reading translation for meaning and imagery — not a singable adaptation.
Verse 1
You've made a home that glows in tender light,
the sun pours in — yet still your chest feels tight.
You look outside and sense there should be more,
a hollow note your heart keeps asking for.
You love, you laugh, you eat, you sleep on cue,
you live — but wonder what that means for you.
Perhaps the shape of “happiness” is cast
in winding paths no thinking mind can truly grasp.
Chorus 1
I keep on reaching, though it's all right here,
see ghosts in black where everything is clear.
My hands are full, yet still I beg for more,
draw hollow circles on a shining floor.
“Whatever's missing,” hums the world within,
“was never lost out there — it's under your own skin.”
Verse 2
You've got a job that holds you up and pays,
sketches out safety into measured days.
The hours drift by gentle, quiet, clean, and tight,
and still they ring a little… not quite right.
You think too much — too early or too late —
give every fleeting shadow too much weight.
Each small concern compounds, becomes full-grown,
and buries all the simple joys you've known.
Chorus 2
I keep on reaching, though it's all right here,
see ghosts in black where all should shine and clear.
My hands are full, yet still I ache for more,
trace tired circles on a gilded floor.
“This thing that's missing,” calls the turning time,
and whispers low: step past your inner line.
Bridge
Maybe the fault's not written in the sky,
but in the angle of my inner eye.
The sights are straight, the lines are mostly true,
it's just my wanting that distorts the view.
For those who chase completion door to door
lose count of all they have and still want more.
Verse 3
You've got someone who stays despite your storms,
who holds your hand and loves your shifting forms.
And still you pick through everything they show
to claim there's something missing you should know.
You name it “honest” when you pull things apart,
confuse suspicion with a braver heart.
You miss the way love mends without a sound,
because you trust the quake more than the ground.
Chorus 3
I keep on reaching, though it's all right here,
see shadows rise where everything is clear.
My hands are full, yet still I long for more,
run fading circles on a gleaming floor.
“This thing that's missing,” murmurs faint, in flight —
maybe it's me who shapes it small, not right.
Final Verse
Maybe the longing's rooted deep in me,
not in the distance — but in what I fail to see.
No person, goal, no distant promised shore
can fill this hollow tide that calls for “more.”
Maybe the real relief begins behind
the doors I once ignored —
is loving lack itself, not adding “more.”
And one who dares forgive themselves at last
learns how an empty space can make life vast.
Strophe 1
Du hast ein Zuhause geschaffen, das in sanftem Licht leuchtet,
die Sonne strömt herein — und trotzdem ist deine Brust eng.
Du blickst hinaus und spürst, da müsste noch mehr sein,
ein hohler Ton, nach dem dein Herz immer weiter fragt.
Du liebst, du lachst, du isst, du schläfst zur rechten Zeit,
du lebst — doch fragst dich, was das für dich bedeutet.
Vielleicht entsteht die Form des „Glücks“
auf verschlungenen Wegen, die kein denkender Verstand ganz begreifen kann.
Refrain 1
Ich greife immer weiter, obwohl alles schon hier ist,
sehe schwarze Geister, wo alles klar erscheint.
Meine Hände sind voll, und doch bettle ich um mehr,
zeichne hohle Kreise auf einen glänzenden Boden.
„Was immer dir fehlt“, summt die Welt in mir,
„ging dort draußen nie verloren — es liegt unter deiner eigenen Haut.“
Strophe 2
Du hast eine Arbeit, die dich trägt und bezahlt,
die Sicherheit in abgemessene Tage zeichnet.
Die Stunden treiben sanft, leise, sauber und eng vorbei,
und dennoch klingen sie ein wenig … nicht ganz richtig.
Du denkst zu viel — zu früh oder zu spät —
gibst jedem flüchtigen Schatten zu viel Gewicht.
Jede kleine Sorge wächst, wird vollständig groß
und begräbt all die einfachen Freuden, die du kanntest.
Refrain 2
Ich greife immer weiter, obwohl alles schon hier ist,
sehe schwarze Geister, wo alles hell und klar sein sollte.
Meine Hände sind voll, und doch schmerzt die Sehnsucht nach mehr,
ich ziehe müde Kreise auf einen vergoldeten Boden.
„Dieses Ding, das fehlt“, ruft die sich drehende Zeit
und flüstert leise: Überschreite deine innere Grenze.
Bridge
Vielleicht steht der Fehler nicht am Himmel geschrieben,
sondern liegt im Winkel meines inneren Blicks.
Die Sicht ist gerade, die Linien stimmen größtenteils,
nur mein Verlangen verzerrt das Bild.
Denn wer von Tür zu Tür der Vollständigkeit nachjagt,
verliert den Überblick über alles, was er besitzt, und will trotzdem mehr.
Strophe 3
Du hast einen Menschen, der trotz deiner Stürme bleibt,
der deine Hand hält und deine wechselnden Gestalten liebt.
Und trotzdem durchsuchst du alles, was er dir zeigt,
um zu behaupten, da müsse etwas fehlen.
Du nennst es „ehrlich“, wenn du alles zerlegst,
verwechselst Misstrauen mit einem mutigeren Herzen.
Du übersiehst, wie Liebe lautlos heilt,
weil du dem Beben mehr vertraust als dem Boden.
Refrain 3
Ich greife immer weiter, obwohl alles schon hier ist,
sehe Schatten aufsteigen, wo alles klar erscheint.
Meine Hände sind voll, und doch sehne ich mich nach mehr,
laufe verblassende Kreise auf einem glänzenden Boden.
„Dieses Ding, das fehlt“, murmelt schwach im Vorübergehen —
vielleicht bin ich es, der es klein und falsch formt.
Letzte Strophe
Vielleicht ist die Sehnsucht tief in mir verwurzelt,
nicht in der Ferne — sondern in dem, was ich nicht sehen kann.
Kein Mensch, kein Ziel, keine ferne versprochene Küste
kann diese hohle Flut füllen, die immer „mehr“ ruft.
Vielleicht beginnt die wirkliche Erleichterung hinter
den Türen, die ich einst übersah —
vielleicht heißt sie, den Mangel selbst zu lieben, statt „mehr“ hinzuzufügen.
Und wer es schließlich wagt, sich selbst zu vergeben,
lernt, wie ein leerer Raum das Leben weit machen kann.
© Traveler’s Mindset · Lyrics by Thomas Lukaschewski
